Online-Glücksspiel in Deutschland: Neue Regulierungen und Chancen für Spieler

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Um Licht ins Dunkel zu bringen, werfen wir einen Blick auf den Glücksspielstaatsvertrag von 2021. Dieser Vertrag regelt, welche Arten von Online-Glücksspielen in Deutschland erlaubt sind.

Warum sind Glücksspiel-Lizenzen so wichtig?

Da zahlreiche Online Casinos mittlerweile auch als Sponsor für diverse Sportmannschaften aktiv sind, kurbelt die Glücksspielbranche indirekt auch Fortschritte im Sport an. So ist mittlerweile beispielsweise bekannt, dass das Sponsoring der Glücksspielbetreiber im Formel 1 Motorsport gewaltige Auswirkungen auf die Ressourcen der betreffenden Teams haben und beispielsweise die Implementierung fortschrittlicher Fahrzeugteile vorantreiben. Dieser Effekt würde wegfallen, wenn Glücksspielwerbung gänzlich untersagt werden würde. Daraus folgend ist es nun irrelevant, ob ein Buchmacher eine deutsche Lizenz besitzt oder eine entsprechende Glücksspiellizenz aus einem anderen europäischen Land. Eine vorläufige Erlaubnis wurde hierbei den bisherigen 20 Lizenzinhabern sowie 15 weiteren Sportwetten-Anbietern erteilt, die sich um eine Glücksspiellizenz beworben hatten, die Mindestanforderungen erfüllen sowie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2,5 Mio.

Online-Casino: Ohne Verifizierung kein Glücksspiel erlaubt

Anders als in Deutschland ist es in einigen Bundesstaaten der USA, etwa in Kalifornien, möglich, ohne Glücksspiellizenz eine professionelle Umgebung für das Pokerspielen anzubieten. Da das Gaming Control Board einen Imageverlust befürchtete, legte es Engelstad die Aufgabe seiner Glücksspiellizenz nahe. Hier wurde beispielsweise 1925 die erste Glücksspiellizenz in Nevada an den Northern Club vergeben. Es ist ein Unternehmen, das Online-Sportwetten in Deutschland anbietet und mit einer deutschen Sportwetten-Konzession des Regierungspräsidiums Darmstadt sowie einer Glücksspiellizenz der Malta Gaming Authority ausgestattet ist. Im April 2010 wurde die Glücksspiellizenz der "Mount Airy, No.

BGH-Beschluss: Strengere Anforderungen bei Insolvenzen und Restschuldbefreiung

In der Zeit vom 27.12.2015 bis zum 2.12.2020 verlor eine Spielerin auf den Online-Casino-Seiten unterm Strich insgesamt € 632.250,–. Sie verlangte vom Casino-Betreiber diese Verluste zurück. Die Verluste berechnen sich dabei aus den Einzahlungen minus der Auszahlungen je Online-Casino. Begründung: Aufgrund des damaligen gesetzlichen Verbots von Online-Glückspielen cas beste casino in schweiz habe sie einen Rückzahlungsanspruch. Sie habe erst im Jahr 2022 erfahren, dass Online-Glückspiele im bezeichneten Zeitraum nicht erlaubt gewesen seien, deshalb seien mögliche Rückzahlungsansprüche nicht verjährt. Dazu gehören cas casino malta deutschland Lotterien, Online-Casinos, Online-Poker, Pferdewetten, Sportwetten und virtuelle Automatenspiele. Die Zuständigkeit für Online-Glücksspiel liegt in Deutschland bei den Bundesländern, die sich 2021 auf rechtliche Rahmenbedingungen im Glücksspielstaatsvertrag geeinigt haben. Seit 2023 überwacht die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder den deutschen Online-Glücksspielmarkt und geht gegen illegale Anbieter vor. Hier kommt die deutsche Glücksspiel-Lizenz ins Spiel. Jeder Anbieter, der Online-Glücksspiele in Deutschland anbietet, muss über eine solche Lizenz verfügen.

  • Die Lizenz für Sportwetten und virtuelle Slots ist bundesweit gültig.
  • Lizenzen für stationäre Spielbanken (Casinos) gelten nur im jeweiligen Bundesland.
  • Online-Casino-Lizenzen einzelner Länder berechtigen nur zum Angebot in diesem Land.
  • Lizenzen werden für eine befristete Dauer von in der Regel fünf Jahren erteilt.
  • Eine Verlängerung der Lizenz ist vor Ablauf möglich, unterliegt aber einer erneuten Prüfung.

Eine Lizenz aus einem anderen EU-Land, wie etwa Malta oder Zypern, hat in Deutschland keine Gültigkeit. Um sicherzustellen, dass ein Anbieter legal ist, können Sie die offizielle amtliche Liste, auch als „Whitelist“ bekannt, herunterladen und überprüfen, ob Ihr Wunschanbieter darauf steht.

Fragen zu Rückforderungen bei Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz?

Ein Verstoß gegen Treu und Glauben konnte nicht nachgewiesen werden (z.B., dass die Spielerin vorsätzlich gegen das Gesetz verstoßen hat oder sich der Gesetzeswidrigkeit zumindest leichtfertig verschlossen hatte). Im Prozess konnte nicht festgestellt werden, dass die Frau wusste, dass Online-Glücksspiele aus dem europäischen Ausland in Deutschland (mit Ausnahme von Schleswig-Holstein) im fraglichen Zeitraum verboten waren. Sie konnte sich beispielsweise problemlos auf der deutschsprachigen Webseite des Online-Casinos registrieren und Zahlungen vornehmen. Zudem war nicht offensichtlich, dass die in Spielhallen und Casinos erlaubten Glücksspiele einem Totalverbot unterliegen, sofern sie online angeboten und beworben werden. Darüber hinaus verfügte der maltesische Glücksspiel-Anbieter über eine Lizenz in einem EU-Staat und bot die Dienstleistungen in Deutschland frei zugänglich an.

Alternative #4 – Isle of Man

Der Spielerin konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie vor dem Jahr 2022 Kenntnis von den Umständen hatte, die ihren Anspruch begründeten. Rückforderungen von Online-Casinos verjähren nach zehn Jahren. LG Koblenz, Urteil vom 24.7.2023, 1 O 224/22; n. rk. Das Thema Online-Glücksspiel in Deutschland ist komplex und wirft viele Fragen auf. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es weniger legale Glücksspiel-Angebote gibt, als man vielleicht denkt. Beispielsweise gibt es in Deutschland keinen einzigen Anbieter von Online-Casino-Spielen mit einer deutschen Erlaubnis. Auch im Bereich Online-Poker gibt es nur fünf legale Anbieter mit deutscher Lizenz. Für viele weitere Glücksspiele sind nur wenige Anbieter mit deutscher Lizenz verfügbar.

Gesetz / Verordnung Kurzbeschreibung / Regelungsgegenstand Inkrafttreten / Gültigkeit
Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) Dachgesetz für alle Glücksspielformen in Deutschland 01.07.2021
Glücksspieländerungsstaatsvertrag Nachjustierungen, u.a. zu Werbeverboten und Spielersperren 01.01.2024
Richtlinie der GGL zu Compliance-Anforderungen Konkrete technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) Stand 01.01.2025 (laufend aktualisiert)
EU-Recht (Binnenmarkt) Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit, muss mit nationalem Recht abgewogen werden Dauerhaft anwendbar
Jugendschutzgesetz (JuSchG) Verbot des Zugangs für Minderjährige zu Glücksspielen Dauerhaft anwendbar

Die Teilnahme an Glücksspielen ohne Lizenz stellt in Deutschland eine Straftat dar (Stand: 23.06.2023), es sei denn, es handelt sich um von Schleswig-Holstein vergebene Alt-Lizenzen. Diese Alt-Lizenzen gelten jedoch nur für das Spielen in und aus Schleswig-Holstein. Seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich nicht von Internet- oder Fernsehwerbung täuschen. Viele Glücksspielanbieter locken mit verlockenden Angeboten wie Freispielen oder Boni für Spiele wie Roulette, Poker oder Sportwetten. In Deutschland sind viele dieser Angebote immer noch illegal.

Häufig gestellte Fragen

Übrigens: Auch Strafgelder kann der Staat einnehmen. So kann eine Strafe gefordert werden, wenn beispielsweise für örtlich aufgestellte einarmige Banditen – wie sie oft in Gasthäusern zu finden sind – keine Aufstellerlaubnis eingeholt wurde. Derzeit gibt es hitzige Diskussionen zum Thema Glücksspielwerbung. Inhaber einer deutschen Glücksspiellizenz dürfen ihr Angebot zwar bewerben – aber nicht uneingeschränkt. So darf zwischen 6 und 21 Uhr keine öffentliche Werbung geschaltet werden.

Kontrolle der Datenschutz-Maßnahmen

Werbung für nicht zulässige Spiele wie Jackpot-Slots, Live- oder Tischspiele (außer Online Poker) ist ebenfalls verboten. Damit wäre die Glücksspielwerbung eigentlich klar geregelt. Dennoch versiegen die Diskussionen zum Thema nicht: Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordern beispielsweise ein generelles Werbeverbot von Glücksspielanbietern, sowie ein Verhindern von Wettanbietern als Sponsoren im Sport. Dies würde – so die Expertenmeinung – dem Spielerschutz zugute kommen. Andere Stimmen wiederum bezweifeln, dass ein Werbeverbot nur Vorteile mit sich bringen würde.

Mögliche Auswirkungen einer EuGH-Entscheidung auf die Nichtigkeit von Online-Glücksspiel ohne Lizenz:

So könnte sich dieses beispielsweise auch negativ auf die wirtschaftlichen Aspekte des Glücksspiels in Deutschland auswirken. Wer sich schon einmal die Frage „Warum sollte man Glücksspiel verbieten?“ gestellt hat, ist vermutlich früher oder später zu dem Schluss gekommen, dass ein vollständiges Verbot begeisterte Spieler womöglich dazu verleiten würde, bei illegalen Anbietern aktiv zu werden. Hier bekämen sie keinen Schutz und wären Betrugsmaschen direkt ausgesetzt. So könnte es sich auch bei der Glücksspielwerbung verhalten: Ein vollständiges Werbeverbot würde den Spielern den Einblick in den Markt und sichere Online Glücksspielanbieter verwehren. Damit steigt das Risiko, dass weniger erfahrene Spieler online an die falschen Anlaufstellen gelangen – anstelle der sicheren, bereits etablierten Glücksspielbetreiber. Bleiben Sie informiert und spielen Sie verantwortungsbewusst!

  • Für Sportwetten gilt eine bundesweite Sperrdatei (OSP), in die sich Spieler eintragen können.
  • Es bestehen gesetzliche Einzahlungslimits für Online-Spieler (z.B. monatlich 1.000 €).
  • Werbe- und Marketingaktivitäten unterliegen strengen inhaltlichen und zeitlichen Beschränkungen.
  • Alle Spiele müssen einem technischen Sicherheitscheck durch eine anerkannte Prüfstelle unterzogen werden.
  • Transparente Spielbedingungen und der Ausschluss manipulativer Elemente sind vorgeschrieben.

Spaniens Glücksspielbehörde hat Polymarket und Kalshi wegen fehlender Lizenz gesperrt und Sanktionsverfahren eingeleitet. Spanien hat die Prognosemarkt-Plattformen Polymarket und Kalshi für spanische Nutzer gesperrt und Sanktionsverfahren gegen beide Anbieter eingeleitet. Das zuständige Ministerium für Verbraucherangelegenheiten ordnete den Block als Sicherungsmaßnahme an, bis die Verfahren abgeschlossen sind, teilte die Generaldirektion für Glücksspielaufsicht (DGOJ) mit. Das Sanktionsverfahren wurde am Dienstag im spanischen Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht – direkte Zustellungsversuche an die im Ausland ansässigen Betreiber seien zuvor gescheitert. Polymarket und Kalshi sollen laut DGOJ ohne die in Spanien vorgeschriebene Betriebsgenehmigung aktiv gewesen sein, wie aus der Pressemitteilung des Ministeriums hervorgeht. Die Behörde schätzt, dass das Verfahren 3 bis 4 Monate bis zur Entscheidung dauern könnte. Bis dahin bleibt der Zugang zu beiden Plattformen in Spanien blockiert.

Rückforderung von Verlusten bei Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz

Die Spielerin hat einen Rückzahlungsanspruch auf die geleisteten und verlorenen Spieleinsätze in voller Höhe. Der Online-Casino-Betreiber hat diesen Betrag ohne Rechtsgrund erlangt. Der zwischen den Parteien geschlossene Online-Glückspielvertrag verstößt im genannten Zeitraum gegen ein gesetzliches Verbot und ist deshalb nichtig. Glücksspiellizenzen aus Ländern wie Malta oder Gibraltar haben hierzulande keine Gültigkeit. Dementsprechend gab es keine Rechtsgrundlage für das Einzahlen bzw.

Alternative #2 – Malta

den Verlust von Geld in Online-Casinos. Zwar ist der Glückspielstaatsvertrag im Jahr 2021 neu geregelt und es besteht seit 1.7.2021 nunmehr die Möglichkeit, eine Erlaubnis für öffentliche Glückspiele im Internet zu erhalten. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Frage des Gesetzesverstoßes ist hier aber der Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts (d.h. vom 27.12.2015 bis zum 2.12.2020). Auf die Frage einer etwaigen späteren Legalisierung des Angebots kommt es nicht an.

Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz – BGH Urteil und Rückforderung

Nach § 762 BGB begründen Spiel und Wette keine Verbindlichkeit. Der Glücksspielanbieter kann sich jedoch nicht auf diese Vorschrift berufen. Sie greift nur in Fällen, in denen die Rückforderung auf den Spielcharakter gestützt wird. Auch kann er sich nicht auf die Vorschrift des § 817 S. 2 BGB berufen. Spanien stuft Prognosemärkte als Glücksspiel ein, sobald auf unsichere Ereignisse in der Zukunft gesetzt wird. Wer solche Wetten in Spanien anbieten will, braucht eine Lizenz der DGOJ. Ohne sie fehlen laut Behörde wesentliche Schutzmaßnahmen: Altersverifikation, Zugangssperren sowie die regulatorische Aufsicht über die Abwicklung der Wetten.